07.05.2022 19:51

Kreisliga


Überraschung in Eimbeckhausen: VfB stellt Tünderns U23 ein Bein

Hartmann: „Das war eine tolle Mannschaftsleistung“ / Bisperode verliert gegen Preussen
Benjamin Bomrowitz Vfb Eimbeckhausen kopffoto awesa
Eimbeckhausens Benjamin Bomrowitz sicherte seinem Team einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

Von Robin Besser

VfB Eimbeckhausen – BW Tündern U23 1:1 (0:1).

Tünderns Oberliga-Reserve hat am Samstagnachmittag im Kreisliga-Aufstiegsrennen Federn gelassen. Beim Auswärtsspiel in Eimbeckhausen mussten die „Schwalben“ einen späten 1:1-Ausgleich hinnehmen. Für VfB-Sprecher Mike Hoffmann und den VfB, der sich tabellarisch eher im Abstiegskampf wiederfindet, war der Punktgewinn gegen den Titelfavoriten eine willkommene Überraschung: „Wir nehmen den Punkt sehr gerne mit. Wir haben das Spiel über 90 Minuten gut runtergespielt. Dafür gebührt der ganzen Truppe ein dickes Lob. Das war eine tolle Mannschaftsleistung.“ Dabei begann die Partie, wie es wohl viele im Vorhinein erwartet hatten. In der 15. Minute gingen die Gäste durch einen Distanzschuss von Dominik Herrmann in Führung. In der Folge hätten die Blau-Weißen bis zur Pause auch noch den einen oder anderen Treffer nachlegen können. „Tündern war im ersten Durchgang ganz klar spielüberlegen. Wir haben unser Bestes getan, aber Tündern hatte meistens den Ball und auch noch zwei oder drei gute Chancen. Es scheint aber ein wenig deren letzter Wille gefehlt zu haben“, schilderte Hoffmann das Kräfteverhältnis bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild allerdings ein wenig. Zwar hatten die Gäste nach wie vor einige aussichtsreiche Gelegenheiten, dafür überließ man den Hausherren mehr und mehr den Ball. In der 85. Spielminute wurde die Nachlässigkeit der „Schwalben“ dann bestraft. Der gerade erst eingewechselte Benjamin Bomrowitz bugsierte das Spielgerät zum großen Jubel der Heimelf über die Linie. Das 1:1 war auch gleichzeitig der Endstand. Hoffmans abschließende Einschätzung: „Irgendwo haben wir uns den Punkt heute auch verdient. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir uns einige Situationen gut herausgespielt.“
Tore: 1:0 Dominik Herrmann (15.). 1:1 Bejamin Bomrowitz (86.).

TSV Bisperode – FC Preussen Hameln 1:3 (1:3).

Die Durststrecke der Blau-Gelben in der Kreisliga hält weiter an. Durch die 1:3-Niederlage im Heimspiel gegen Preussen Hameln hat Bisperode nur eine der sieben Ligapartien im Jahr 2022 gewonnen. „Es war ein verdienter Sieg für Preussen. Bei uns läuft aktuell nicht viel zusammen. Mir fehlen ehrlich gesagt ein wenig die Worte“, gab ein merklich konsternierter Konrad Voss nach dem Abpfiff zu Protokoll. Der Co.-Trainer des TSV sah am Samstagnachmittag zwei gänzlich unterschiedliche Halbzeiten. Während den Zuschauern im ersten Abschnitt einiges an Spektakel geboten wurde, war im zweiten Durchgang überwiegend Leerlauf auf dem Feld zu beobachten. Bereits in der 11. Minute stellte der FC durch den Treffer von Lukas Reese die Weichen auf Sieg. „Preussen geht durch ein krummes Ding in Front. Die hatten zuvor schon eine gute Chance, von daher war die Führung verdient. In der 20. Minute kommen wir aber durch ein sehenswertes Tor zurück ins Spiel“, schilderte Voss den Spielverlauf. Jarno Schmedekes direkter Freistoßtreffer sollte allerdings noch vor der Pause zweifach gekontert werden. Erst traf Aleksandre Kharbedia nach einem Eckball ins Tor der Hausherren (38.), dann erhöhte Adriano Rode nach einem Konter auf 3:1 für den FC (41.) „Nach unserem Ausgleich ist die Partie in Richtung Preussen gekippt. Deshalb war die Halbzeitführung auch vollkommen verdient. In der zweiten Halbzeit ist die Partie dann eigentlich nur noch vor sich hingeplätschert“, erklärte der Co.-Trainer später. Abgesehen von einem missglückten Schussversuch der Bisperode passierte wenig Nennenswertes im zweiten Durchgang. Daher blieb es auch beim 3:1 aus Sicht der Gäste. Tabellarisch ändert sich durch das Ergebnis für beide Teams nur wenig. Preussen bleibt Achter, Bisperode Elfter.
Tore: 0:1 Lukas Reese (11.), 1:1 Jarno Schmedeke (20.), 1:2 Aleksandre Kharbedia (38.), 1:3 Adriano Rode (41.).

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