13.03.2017 13:10

Volleyball


Nienburg-Stolperer gegen SVH: Bad Münder darf auf Relegation hoffen!

Hastenbeck leistet Schützenhilfe / Emmerthal droht der Abstieg

    Hastenbecks Damen siegten überraschend deutlich gegen Nienburg.
    SV Hastenbeck – VC Nienburg 3:0 (25:19, 25:10, 25:21).
    SV Hastenbeck – MTV Bad Pyrmont 3:2 (16:25, 22:25, 26:24, 25:22, 15:8).

    Am Sonntag errang Hastenbeck beim Heimspiel gegen Nienburg und Pyrmont zwei Siege. Doch der Spieltag war voller Überraschungen. „Während das erste Spiel gegen Nienburg überraschend souverän verlief, hatten wir gegen Pyrmont größere Schwierigkeiten, überraschten dann aber noch mit tollen Leistungen“, so SVH-Spielertrainerin Laura-Ann Schmidt. Im ersten Spiel gegen Nienburg gewannen die Gastberinnen deutlich mit 3:0. Insbesondere mit starken Angaben setzte Hastenbeck die Nienburgerinnen unter Druck und erzielte einige Serien. Dabei überzeugte vor allem Malena Rose. „Mit einem so deutlichen Sieg habe ich nicht gerechnet“, meinte Schmidt. Das zweite Spiel gegen Pyrmont gewannen die Hausherrinnen mit 3:2. „In den ersten beiden Sätzen lieferten wir eine ausbaufähige Leistung ab, die definitiv nicht an die Leistungen im ersten Spiel anknüpfte. Erst in der Endphase des dritten Satzes haben wir wieder richtig in das Spiel gefunden. Das war bis zum 26:24 eine umkämpfte Partie!“, atmete Schmidt durch. Doch hinten heraus hatte Hastenbeck das Spiel unter Kontrolle und machte den Sieg mit 3:2 noch perfekt. „Beide Spiele waren letztendlich sehr zufriedenstellend. Insbesondere die gelungene Aufholjagd gegen Pyrmont war nach den ersten beiden Sätzen kaum zu erwarten und zeigt, dass das Team durch starke Willenskraft wieder über sich hinaus gewachsen ist. Damit stehen wir nun auf dem vierten Platz. Ein Spieltag steht für uns am 25. März noch in Groß Munzel an. Ein Sieg würde natürlich noch einen tollen Abschluss darstellen, aber auch ohne diesen werden wir unseren derzeitigen Tabellenplatz halten können. Die Saison ist damit für uns erfolgreich verlaufen“, freute sich Schmidt abschließend.

    TSV Stelingen – SC Bad Münder 3:1 (25:17, 21:25, 25:19, 25:20).
    Die Siegesserie der Bad Münderanerinnen fand ihr Ende beim Tabellenführer TSV Stehlingen. Im Spitzenspiel unterlag das Team um Trainer André Guddack mit 1:3 in 91 Minuten. Im ersten Satz ging der Spitzenreiter in eigener Halle schnell mit 6:1 in Führung. Die SC-Damen kämpften sich aber wieder auf 10:11 heran, doch schafften es nicht, die Wende im Satz noch herbeizuführen, sodass sich der TSV mit 25:17 durchsetzte. Im zweiten Satz gingen die Münderanerinnen um Zuspielerin Karola Hildebrandt von Beginn an in Führung. Über 9:12 und 22:16 gelang der 25:21-Satzerfolg. Im dritten Satz zeigte sich wieder das umgekehrte Bild und Stehlingen lag 14:9 in Führung. Auch hier schafften es die SC-Damen, sich wieder auf 15:16 heranzukämpfen. Doch Stehlingen setzte die Annahme des SC mit harten Aufgaben unter Druck. Über 21:18 ging der dritte Satz mit 25:19 an den TSV. Im vierten Satz erwischten die SC-Damen einen Fehlstart und lagen 0:6 zurück. Das Team um Mittelblockerin Stefanie Brüggemann gab sich aber noch nicht geschlagen, erkämpfte sich den 12:12-Ausgleich und ging sogar 16:14 in Führung. Trotz guter kämpferischer Leistung reichte es auch im vierten Satz nicht und Stelingen gewann 25:20. Trotz der 3:1-Niederlage bleiben die SC Damen auf dem dritten Tabellenplatz - punktgleich mit dem Tabellenzweiten VC Nienburg, da die Nienburgerinnen beim SV Hastenbeck 0:3 unterlagen. Die Entscheidung über den Relegationsplatz fällt am letzten Spieltag, den 25. März.
    SC Bad Münder: Stefanie Brüggemann, Meike Grotjahn, Karola Hildebrandt, Ina Schmidt, Myriam Schüller, Petra Schwarze, Mara Siepenkort

    Weiter spielte


    TSV Stelingen – TSG Emmerthal 3:0 (25:14, 25:14, 25:18).
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