12.03.2018 10:49

Speedrutschen


48 Rutscher/innen beim Weserbergland-Cup - „Super Zuspruch“

Ron-Hendrik Peesel verteidigt Weserbergland-Cup / Kristin Schwarz holt Titel zurück
Weserbergland-Cup Speedrutschen Bad Pyrmont Pyrmonter Welle AWesA
Beim 7. Weserbergland-Cup im Speedrutschen herrschte gute Laune.
Rot markiert im Kalender stand der 17. Februar 2018 im Zeichen des Weserbergland-Cups im Speedrutschen. Der Auftakt der Saison fand traditionell auf der 106m langen „Black-Hole"-Rutsche in der Pyrmonter Welle in Bad Pyrmont statt. Mit mehr als 48 Teilnehmern war Organisator und stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Rennrutschverbands Markus Hönings zufrieden. „Bei schlechterem Wetter wäre die Zahl etwas höher ausgefallen, jedoch freuen wir uns seit sieben Jahren über einen super Zuspruch.“ Gestartet wurde in fünf Wertungsklassen: Mädchen, Jungen, Damen, Herren und Teamwertung.

In der Altersklasse der Mädchen setzten sich die Geschwister Nia und Nell Geise aus Istrup durch. Nia gewann mit einer Gesamtzeit von 26,51 Sekunden vor Nell, welche in zwei Durchgängen eine Gesamtzeit von 26,82 Sekunden rutschte. Der dritte Platz ging an Emily Franz aus Hameln mit einem Rückstand von ca. einer halben Sekunde.

Bei den Jungen knackte Cedrik Köhnke aus Hamburg zum ersten Mal in seiner Altersklasse die Schallmauer von 12 Sekunden. Mit einer Gesamtzeit von exakt 24 Sekunden gewann er den Weserbergland-Cup deutlich. Platz zwei sicherte sich Louis Sokol aus Hameln. Der dritte Platz auf dem Podium ging an Andrian Cela aus Höxter.

Nach der Vorjahresniederlage beim Weserbergland-Cup holte die deutsche Meisterin Kristin Schwarz sich diesmal den Titel. Mit 24,60 Sekunden blieb Schwarz 0,24 Sekunden vor der Vorjahressiegerin Mareen Ollesch. Der dritte Platz ging wie im Vorjahr an Kathrin Obermann aus Frankenberg mit einer Gesamtzeit von 25,06 Sekunden. Der Kampf um die Platzierungen war in diesem Jahr besonders spannend. So musste Jasmin Gercer nach ihrem zweiten Platz aus den Vorläufen noch mit dem vierten Platz Vorlieb nehmen.

Bei den Herren kam es nach den Vorläufen zu einer faustdicken Überraschung. Der Vorjahressieger Ron-Hendrik Peesel konnte sich zwar mit einer Zeit von 11,22 Sekunden absetzen, aber dahinter lagen Patrick Hanke und der Neuling Jan Amelsberg mit 11,45 Sekunden gleich auf. Der deutsche Meister und Bahnrekordhalter in Pyrmont, Sven Schubert, musste sich nach den Vorläufen mit dem sechsten Platz zufriedengeben. In den Finalläufen ließ Peesel nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit seiner persönlichen Bestleistung von 11,16 Sekunden die Titelverteidigung beim Weserbergland-Cup. Auf Platz zwei folgte der erneute Vizemeister Patrick Hank mit einem Abstand von einer halben Sekunde. Auf Platz drei schob sich noch Andreas Köhnke vor. Nur eine Hundertstelsekunde dahinter kam Neuling Jan Amelsberg auf Platz vier. Die ersten Fünf wurden durch Markus Hönings mit einer Gesamtzeit von 23,05 Sekunden komplettiert.

Die Teamwertung gewannen in diesem Jahr die „Rutschgranaten" mit einer Gesamtzeit von 45,73 Sekunden. Neuzugang Jan Amelsberg trug maßgeblich zu diesem Erfolg bei. „Dies ist ein Fingerzeig für unsere Titelverteidigung bei der Deutschen Meisterschaft in Scharbeutz.“, kommentierte der Mannschaftskapitän der Rutschgranaten, Ron-Hendrick Peesel, das Ergebnis. Auf Platz zwei folgten die „Rutsch Freunde" und knapp dahinter das erste Team der „Speedrutscher".

„Nach diesem spannenden und super organisierten Wettkampf freuen sich alle Rutscherinnen und Rutscher auf einen spannenden 8. Weserbergland Cup im Speedrutschen im nächsten Jahr”, berichtete Team-Coach Markus Hönings stolz.
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