Spannung pur – doch München und Rüdersdorf geben RVW das Nachsehen
Doch es sollte anders kommen. Das Hamelner Boot erlitt einen Kollisionsschaden und war nicht mehr einsatzbereit. Auch das von Favorite Hammonia Hamburg dem Hamelner Team zur Verfügung gestellte Boot konnte die Hamelner Crew jetzt nicht mehr retten. Da jeder Rennplatz exakt für den jeweiligen Athleten eingestellt ist, waren die Hamelner mit dem Ersatzboot deutlich benachteiligt. Die Weser-Crew versuchte dennoch das fast Unmögliche und kämpfte verbissen bis zum Zieleinlauf. Das Viertelfinale entschieden jedoch die Münchener vor Rüdersdorf nach einem insgesamt knappen Zieleinlauf für sich. Nach dem Finallauf gegen den Tabellenführer aus Karlsruhe musste sich das Hamelner Team mit dem achten Platz am letzten Renntag geschlagen geben. Die am letzten Renntag erzielten Punkte ergaben in der Endwertung den fünften Tabellenplatz. „Obwohl unser Achter in den letzten Rennläufen nahezu chancenlos war, zeigte er doch allen, dass er das Zeug für die erste Bundesliga hat. Das Ziel, bereits in der ersten Bundesligasaison ganz vorne mit dabei zu sein, hat das Team um Captain Christoph Mader erreicht“, erklärt RVW-Pressewart Dirk Adomat. „Die Mannschaft hat zahlreiche Fans für sich, den Rudersport und den Ruderstützpunkt Hameln gewonnen. Der Bundesligakader ist zu einem weiteren Aushängeschild des RVW geworden und darf stolz auf sich sein. Der Traum von der ersten RBL hat sich noch nicht im ersten Jahr erfüllt, aber das Ziel für die nächste RBL-Saison dürfte feststehen“, so Adomat abschließend.

