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03.02.2012 13:01

WSL-Oberliga Damen  

Schaumburg wartet! Ringt TSG dem Spitzenreiter die ersten Punkte ab?

Auch Rohrsen steht im Heimspiel gegen Großenheidorn II vor einer schwierigen Aufgabe / TC Hameln und Lügde-Bad Pyrmont auswärts gefordert

MTV Rohrsen II – MTV Großenheidorn II (Samstag, 17 Uhr).

Die Oberliga-Reserve vom MTV Rohrsen steht am Samstag vor einer ganz schwierigen Aufgabe. In der Halle Hohes Feld gastiert der Tabellenzweite MTV Großenheidorn II. Das Team vom Steinhuder Meer ist aktuell mit 21:3-Punkten ärgster Verfolger vom verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Schaumburg-Nord. Bereits im Hinspiel kassierte der Männerturnverein eine deutliche 12:21-Niederlage. Am letzten Spieltag verpassten die Rohrserinnen den dritten Saisonsieg nur um Haaresbreite. Nach einer deutlichen Führung musste sich der MTV im Derby bei der TSG Emmerthal beim 21:21-Unentschieden mit einem Zähler zufrieden geben. Somit blieb das Team von Trainer Steffen Rasch vorerst auf dem letzten Tabellenplatz. Doch die davor platzierten Teams GW Himmelsthür und TC Hameln haben mit sechs Pluspunkten nur einen Zähler mehr auf dem Konto.

SV Alfeld – TC Hameln (Sonntag, 13.15 Uhr).

Der TC Hameln muss an diesem Wochenende erneut in die Fremde reisen. Nach der 16:18-Niederlage bei der HSG Exten/Rinteln tritt der Turn-Club diesmal beim SV Alfeld an. Im ersten Vergleich mussten sich die Hamelnerinnen mit 14:16 geschlagen geben. Beide Teams warten nach zwei absolvierten Begegnungen im Jahr 2012 noch auf das erste Erfolgserlebnis. So befinden sich beide Mannschaften im Abstiegskamp der WSL-Oberliga. Die Gastgeberinnen rangieren derzeit mit 8:16-Punkten auf dem siebten Rang. Mit zwei Zählern weniger auf dem Konto belegt die Loncovic-Sieben den drittletzten Rang. Mit einem Erfolg würde der Turn-Club einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen.

HSG Exten/Rinteln – HSG Lügde-Bad Pyrmont (Sonntag, 16.30 Uhr).

Auch die HSG Lügde-Bad Pyrmont muss am Sonntag auswärts Farbe bekennen. Bei der HSG Exten/Rinteln wird das 13. Saisonspiel angepfiffen. Die Kurstädterinnen mussten sich in den beiden Partien des Jahres 2012 gegen Rohrsen II (13:21) und gegen den Spitzenreiter HSG Schaumburg Nord (18:24) geschlagen geben, sodass die Beles-Sieben auf das erste Erfolgserlebnis nach dem Jahreswechsel wartet. Doch auch im Schaumburger Land wartet auf die Pyrmonterinnen eine schwierige Aufgabe. Mit 12:10-Punkten legen die Gastgeberinnen derzeit den vierten Tabellenplatz. Am letzten Wochenende feierte Exten/Rinteln ebenfalls vor heimischen Publikum einen 18:16-Erfolg gegen den TC Hameln. Im ersten vergleich trennten sich beide Mannschaften 16:16-Unentschieden. Bei einem Erfolg in der Kreissporthalle Rinteln hätte Lügde-Bad Pyrmont den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt.

HSG Schaumburg-Nord – TSG Emmerthal (Sonntag, 17 Uhr).

„Völlig entspannt werden wir die Fahrt zum ungeschlagenen Tabellenführer antreten. In Schaumburg können wir ohne Druck und Stress antreten“, berichtet TSG-Sprecherin Doreen Männich im Vorfeld der Partie. Am letzten Wochenende erkämpften sich die Emmerthalerinnen nach einem deutlichen Rückstand noch ein Remis im Derby gegen die Oberliga-Reserve aus Rohrsen. Augenblicklich rangiert die Michalewicz-Sieben mit 12:12-Punkten auf den fünften Tabellenplatz. „Damit können wir derzeit zufrieden sein. Der Druck liegt bei der HSG, denn dort ist das einzige Ziel die Meisterschaft, verbunden mit dem direkten Aufstieg in die Landesliga“, erläutert Männich. Kaum eine Mannschaft der WSL-Oberliga kann die Schaumburgerinnen noch aufhalten. Lediglich die Reserve vom MTV Großenheidorn hat mit drei Minuspunkten auf dem Konto noch die Chanc, in den Meisterschaftskampf einzugreifen. Im Hinspiel musste sich die TSG gegen die HSG Schaumburg mit 21:26 geschlagen geben. „Der Respekt war einfach zu groß. Wir konnten die Schaumburgerinnen wenigstens ansatzweise ärgern“, blickt Männich auf das erste Duell zurück: „Jedoch sollten wir anders, als am vergangenen Wochenende gegen Rohrsen die erste Halbzeit nicht wieder verschlafen und hellwach sein. Ziel des Spiels wird sein, dass wir uns so teuer wie möglich verkaufen und es dem Gegner schwer machen. Vielleicht können wir die Liga wieder etwas spannender gestalten und Schaumburg ins Stolpern bringen.
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