11.11.2017 21:52

Oberliga Damen


„Tag der Freikarten": Starke VfL-Deckung verzeiht schwachen Abschluss

Huchzermeier: „Morgen fühlt sich der Sieg besser an" / Hamelner machen sich das Leben selbst schwer

    Unermüdlich in der Defensive und am Kreis: „Arbeitstier" Jasper Pille.

    VfL Hameln – HSG Plesse-Hardenberg 23:22 (12:10).

    „Tag der Freikarten" beim VfL Hameln! Die VfL-Fans zahlten zwar ganz normal ihren Eintritt und wurden mit einem Sieg belohnt – doch sie sahen Hamelner auf dem Parkett, die mit ihren Chancen nahezu verschwenderisch umgingen und so bis zum Ende zittern mussten. „Gefühlt ist es kein richtiger Sieg. Morgen fühlt es sich besser an. Am Ende zählen zum Glück nur die zwei Punkte", war VfL-Coach Frank Huchzermeier trotz des Sieges nicht zufrieden mit dem, was er gesehen hatte. Drei von vier Hamelner Siebenmetern fanden nicht ins Ziel, dazu vergaben die Hausherren zahlreiche aussichtsreiche Chancen – der Abschluss war heute das große Manko. Bis vor das gegnerische Tor spielten Jannis Pille & Co. allerdings stark. „In der Deckung standen wir sicher und auch das Spiel nach vorne war flüssiger als zuletzt. Man hat gesehen, dass das Training schon ein paar Früchte trägt", so Huchzermeier. „Nur die Verwertung unserer Chancen – die war alles andere als gut." So setzten sich die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt im Spiel beruhigend ab. Nach einem knappen 12:10 zur Pause glichen die Gäste zum 15:15 (38.) wieder aus und gingen sogar mit 19:17 (44.) in Front – der VfL war drauf und dran, zu Hause leer auszugehen.

    Kein Tor in den letzten fünf Minuten

    Im Schlussakt erzielte Jannis Pille mit einem Doppelpack jedoch den 20:20-Ausgleich und Tim Jürgens traf zur anschließenden Führung, ehe Jasper Pille sowie Sebastian Maczke die 23:21-Führung markierten (54.). Doch vorbei war das Spiel noch lange nicht. Viel mehr begann das große Zittern. Eike Gloth brachte Plesse-Hardenberg mit dem 22:23 wieder direkte Schlagdistanz (55.) - das Spiel war bis zum Schlusspfiff völlig offen. In den letzten fünf Minuten sollte jedoch kein Treffer mehr fallen, es blieb beim hauchdünnen Hamelner Sieg. „Wir müssen den Kopf oben behalten. In den kommenden zwei Wochen bleibt uns aufgrund einem spielfreien Wochenende viel Zeit, um intensiv an unserer Form zu arbeiten. Wir haben zwei Siege in Folge geholt und wollen jetzt weiter nach vorne schauen", richtete Huchzermeier den Blick nach auf die kommenden Aufgaben. Abschließend richtete er noch ein Sonderlob an Jasper Pille: „Er hat stabil in der Deckung gestanden vorne am Kreis stark gearbeitet."
    VfL Hameln: Tim Jürgens (4), Jannis Pille (4/1), Sebastian Maczka (4), Johannes Evert (3), Jasper Pille (3), Jannike Henke (2), André Brodhage (2), Oliver Glatz (1).
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