07.04.2018 21:43

Landesliga


„Mit Bravour gemeistert" – ho-handball souverän gegen Alfeld

VfL-Coach Wick: „Das war heute eine katastrophale Angriffsleistung!“ / Rohrsen verliert gegen Uetze

    Sebastian Kalt erzielte für ho-handball fünf Treffer.

    ho-handball - SV Alfeld 33:26 (19:13)

    Für Alfeld war bei der 33:26-Auswärtspleite in Hessisch Oldendorf heute nichts zu holen. Dabei hatte ho-handball in der Anfangsphase noch Probleme. Die Gäste verschleppten das Tempo und versuchten, die Konterstärke der Wahl-Schützlinge zu unterbinden, sodass sich Spielstände von 2:5 (8.), 7:7 (15.) und 10:10 (20.) ergaben. „Wir haben bei diesem schwierigen Beginn die nötige Geduld gezeigt und konnten mit der Zeit unsere Konterstärke zu Genüge ausspielen“, erklärte ho-handball-Trainer Frank-Michael Wahl. So steigerten die Hausherren bis zur Pause ihr Angriffsspiel deutlich und gingen folgerichtig mit 19:13 in die Kabine. Diese Sechs-Tore-Führung sollte die Partie bereits vor dem Seitenwechsel entscheiden. So gelang es Alfeld im zweiten Abschnitt nie mehr, in Schlagdistanz zu kommen. Stattdessen nutzte Wahl die Gunst der Stunde und wechselte auf allen Positionen durch. So spielte ho-handball über Spielstände von 22:15 (36.) und 30:25 (56.) die Partie bis zum 33:26-Endstand mit aller Ruhe herunter. „Damit haben wir die Pflichtaufgabe bei hohen Temperaturen in der Halle mit Bravour gemeistert. Das war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung“, zog Wahl Bilanz.
    ho-handball: Ruben Bormann (11/4), Sebastian Kalt (5/2), Oliver Waltemathe (5), Fabian Weidemann (3), Rasmus Meier (3), Jonas Völkel (3), Christoph Bauer (1), Jan Torben Weidemann (1), Jan-Philipp Böhlke (1).

    VfL Hameln II - HSG Exten-Rinteln 17:21 (8:7)

    „Das war heute eine katastrophale Angriffsleistung! Wir haben vorne ohne Druck und ohne Willen gespielt und die kompliziertesten Wege genommen“, war VfL-Trainer Daniel Wick nach der 17:21-Heimpleite gegen die Handballspielgemeinschaft aus Exten und Rinteln enttäuscht. Dabei ließ sein Team im Defensivverbund nur wenige Einwurfmöglichkeiten zu. Doch über Spielstände von 3:3 (15.), 5:3 (20.) und 6:6 (23.) biss sich Hamelns Oberliga-Reserve in der Offensive mächtig die Zähne aus. „Trotz der aggressiven Deckung des Gegners waren genügend Räume vorhanden, die wir hätten nutzen müssen“, so Wick. So kam es, wie es kommen musste: Die knappe 8:7-Führung zur Halbzeit drehte die HSG in Windeseile. In den letzten Atemzügen der Partie schraubten die Gäste  das Ergebniss von 16:14(50.) noch auf einen Sieg mit vier Toren Abstand in die Höhe. „Wenn man sich so wenig Chancen in einem Spiel erarbeitet, kann man nur verlieren“, zog Wick Bilanz.
    VfL Hameln II: Alexander Nitschke (5/3), Dominik Schierholz (5), Maik Dohme (2), Jannik Steffens (2), Jonas Pelda (1), Jan Ringe (1), Lukas Röpke (1).

    MTV Rohrsen – VfL Uetze 24:31 (11:13).

    „Gegen Uetze hatten wir uns eigentlich etwas mehr vorgenommen. Leider hat uns die personelle Lage einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte MTV-Sprecher Stefan Mittmann. Mit nur zwei Rückraumspielern traten die Hausherren an. „Adam Florczak und Jannis Ricke mussten daher durchspielen. Das haben sie sehr gut gemacht. Doch aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten ist uns mit fortschreitender Spieldauer die Luft ausgegangen“, so Mittmann. Zur Halbzeit war für Rohrsen mit einem 11:13-Rückstand noch alles möglich. Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeber zunächst über 15:16 (40.), 17:20 (44.) und 20:23 (49.) gut mit. Dann setzte sich der VfL jedoch stetig ab. Beim 28:22 (56.) für Uetze war das Spiel schließlich vorentschieden. „Es war ein Spiegelbild der Saison. Wir haben gefightet bis zum Schluss, doch mehr war mit dem engen Personal nicht möglich. Zusätzlich hat sich Marcel Krüger noch kurzfristig verletzt, das hat die Aufgabe noch erschwert“, analysierte Mittmann und attestierte Adam Florczak, Jannis Ricke und Philipp Schonat eine starke Leistung.
    MTV Rohrsen: Jannis Ricke (13/6), Philipp Schonat (5), Adam Florczak (3), Oliver Duus (2), Lars Bueker (1).
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    Autor des Artikels

    Niklas Köhne
    Niklas ist Freier Mitarbeiter und vor allem am Wochenende im Bereich Fußball und Handball für das Team AWesA im Einsatz.
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