01.04.2017 22:29

Landesliga


Meisterschaftsfeier vertagt & ho macht Kellertür vorerst zu!

Wahl-Sieben gewinnt deutlich gegen Großenheidorn / Raddatz: „Lockerheit hat gefehlt“

    Haupttorschütze Tobias Schöttendreier.

    ho-handball - MTV Großenheidorn II 30:22 (15:12).

    Durch einen 30:22-Heimerfolg gegen Großenheidorn II verschaffte sich ho-handball etwas Luft im Abstiegskampf. Während sich Bauer, Schöttelndreier und Co. über Spielstände von 5:5 (8.), 7:5 (12.) und 11:9 (23.) still und heimlich bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiteten, spielten sich die Schützlinge von ho-Trainer Frank-Michael Wahl im zweiten Durchgang in einen Rausch. Innerhalb von neun Minuten stellten die Hausherren von 18:17 auf 25:17 und sorgten damit nach 48 Zeigerumdrehungen für die Vorentscheidung. Die Abstimmungsschwierigkeiten in der ho-Deckung waren nach dem Seitenwechsel kein Thema mehr. Aus einer kompakten Abwehr heraus spielten die Hausherren mit Leichtigkeit nach vorne, die zum Schlüssel des Erfolgs wurde. „Wir haben es heute geschafft, kaum technische Fehler zu machen. Dadurch sind wir der Konterstärke des MTV aus dem Wege gegangen. Die spielerische Leichtigkeit hat uns den ersten Schritt gebracht, uns von den unmittelbaren Abstiegsplätzen etwas abzusetzen“, resümierte Wahl. 
    ho-handball: Tobias Schöttelndreier (8/8), Raums Meier (7), Jan Priebe (5), Fabian Weidemann (4), Jan-Philipp Böhlke (3), Jan Torben Weidemann (1), Christoph Bauer (1), Oliver Waltemathe (1).  

    HSG Herrenhausen/Stöcken - TSG Emmerthal 27:23 (13:12).

    Derweil vertagte die TSG Emmerthal ihre Meisterschaftsfeier. Durch eine 27:23-Auswärtspleite müssen die Raddatz-Schützlinge auf den krönenden Abschluss der Saison noch warten. „Das war heute wahrlich nicht unser bestes Spiel. Die Lockerheit hat uns sichtlich gefehlt. Ich weiß nicht, ob der Druck in Bezug zur Meisterschaft zu hoch war“, war TSG-Trainer Christian Raddatz nach Abpfiff noch sichtlich enttäuscht. Statt befreit aufzuspielen, liefen die Gäste ihrem ständigen Rückstand über Spielstände von 2:5 (8.) und 8:9 (23.) im ersten Durchgang immer hinterher. „Nach dem Seitenwechsel haben wir dann noch einmal alles gegeben, wurden aber von unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen und zu vielen Fahrkarten gebremst“, erklärte Raddatz. Ihren kontinuierlichen Drei-Tore-Vorsprung spielte die HSG clever herunter, sodass sich Emmerthal am Ende mit 27:23 geschlagen geben musste. 
    TSG Emmerthal: Lucas Büsing (7/4), Tobias Brackhahn (4), Florian Backhaus (4/1), Jürgen Rotmann (3), Lukas Huchthausen (3), Ernestas Vaicys (2). 
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    Autor des Artikels

    Niklas Köhne
    Niklas ist Freier Mitarbeiter und vor allem am Wochenende im Bereich Fußball und Handball für das Team AWesA im Einsatz.
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