26.04.2018 16:42

2. Kreisklasse, Staffel 2


„Das Derby der Negativ-Serien“

Groß und Klein Berkel 2018 noch ohne Punkte / Preussen will den Fast-Meister ärgern

Mike König (am Ball) & Co. hoffen im Hummetal-Derby auf den ersten Punktgewinn 2018.

TSV Groß Berkel – TSV Klein Berkel II (Sonntag, 15 Uhr).

Im Hummetal-Derby treffen zwei Teams aufeinander, die im Jahr 2018 noch nicht einen Punkt geholt haben. „Das Derby der Negativ-Serien“, stellt Groß Berkels Spartenleiter Alexander Zenker fest. „Sowohl wir als auch Klein Berkel haben in diesem Jahr nicht unbedingt durch positive Schlagzeilen geglänzt. Im dritten Heimspiel in Folge klappt es hoffentlich endlich.“ Allerdings hat sich auch das Lazarett zusätzlich gefüllt: Acht Spieler fehlen verletzt. „Das kannst du als Team aus der 2. Kreisklasse natürlich nicht auffangen. Allerdings ist diese lange Verletztenliste auch keine universelle Ausrede. Wir haben einen breiten Kader, der trotzdem noch ein gewisses Potenzial aufweist“, so Zenker.

SG Hastenbeck-Emmerthal – VfB Hemeringen II (Sonntag, 15 Uhr). 

Die SG Hastenbeck-Emmerthal mischt seit dem deutlichen 5:1-Sieg gegen Löwensen im Kampf um den Regelationsplatz mit. „Das hat sich die Mannschaft auch verdient. Jetzt hoffen wir, dass wir da oben so lange  mitreden können wie möglich. Fußball macht einfach viel mehr Spaß, wenn man ein Ziel hat, für das man sich den Allerwertesten aufreißen kann. Wenn du im Mittelfeld spielst, geht’s meist um nichts mehr – gerade in der zweiten Saisonhälfte, wenn die Tabellen festgefahren sind. Daher sind wir umso glücklicher, dass wir nun eine zusätzliche Motivation haben“, erklärt SGHE-Sprecher Jan-Philipp Thalmann. Hemeringens Trainer Michael Lauke hat vor dem kommenden Gegner großen Respekt. „Hastenbeck ist momentan richtig gut drauf, die haben einen Lauf. Alexander Miller wird nach dem Löwensen-Spiel nur so vor Selbstbewusstsein strotzen, das zu Recht. Wir hingegen müssen die Wunden nach der Preussen-Pleite lecken und wieder aufstehen. Wir kommen als Letzter an den Reuteranger, wir müssen kämpfen. Es heißt nicht umsonst Abstiegskampf. Wir müssen Charakter zeigen, uns an Kleinigkeiten aus dem Schlamassel ziehen. Vielleicht gehen die SGler auch nicht mit 100 prozentiger Fokussierung ins Spiel und gewinnen das Spiel schon vorher im Kopf." Personell sieht es allerdings alles andere als rosig aus. Sven Michaelis (Rote Sperre), Duc Ba Vu (Abitur), Helge Jürgens, Thomas Bodenstab (beide Urlaub) sowie die Verletzten Prandzioch und Bangel werden ausfallen. Hinter dem Einsatz von Mirco Siekmann steht noch ein Fragezeichen. „Wichtig das die Mannschaft immer weiter macht, alles gibt. Verliert man dann solche Spiele ist es nicht ganz so ärgerlich, als wenn man das Gefühl hat, die Jungs haben nicht alles dafür gegeben. 

SC Inter Holzhausen – FC Preussen Hameln II (Sonntag, 15 Uhr).

Der SC Inter Holzhausen will den Schwung der letzten Spiele mitnehmen und am Sonntag einen großen Schritt Richtung Staffelmeisterschaft machen. „Die Reserve des FC Preussen will uns mit Sicherheit das Leben schwer machen. Unsere Jungs sind aber, vor allem auch nach dem klasse Spiel am Donnerstag im Pokal gegen Wallensen, hochmotiviert und wollen so schnell wie möglich eine Entscheidung herbeiführen. Wenn wir die Punkte einfahren sind wir fast durch. Unsere schnellen Offensivkräfte sollen die Abwehr der Gäste von Anfang an unter Druck setzen und unsere Verteidiger müssen konzentriert arbeiten“, erklärt Holzhausens Sprecher Stefan Bertram. „Die Aufstellung ergibt sich kurzfristig. Definitiv bis zum Saisonende werden der Capitano Patrick Jaeger, Anthony Barron und Philip Beek ausfallen. Noch nicht wieder in den Kader werden Jonas Ohms und Maurice Dressler verletzungsbedingt zurückkehren können. Wenn es eng wird, können wir aber auf die Hilfe aus unserer Alt-Liga und der 2. Mannschaft bauen, die uns immer hervorragend unterstützen, wofür wir sehr dankbar sind." Hamelns Trainer Jan Christoph ist sich sicher: „Wir treten beim zukünftigen Meister an. Aber bestimmt nicht, um Geschenke zu verteilen. Holzhausen verfügt zwar über den besten Kader unserer Klasse und hat sich den kommenden Aufstieg verdient, aber wir wollen ihnen ein gutes Spiel liefern und zeigen, dass wir mithalten können." Personell sieht es dabei alles andere als gut aus. Nach Taha Al-Hussan hat sich auch Kapitän Martin Svehla die Hand gebrochen. Mark Koch fällt mit Sperre aus. Hinter Hassan Hamadi steht noch ein Fragezeichen. „Die Jungs wurden beim Mittwochstraining belohnt für die tolle Leistung in Hemeringen, indem wir zusammen mit der Ersten trainiert haben und im Anschluss gemeinsam gegrillt und Bayern gegen Real geschaut haben. Mit Teamwork werden wir dann auch das Spiel am Sonntag angehen", so Christoph. 

Weiter spielt:

TC Hameln – Germania Hagen II (Sonntag, 15 Uhr).

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