19.04.2018 14:49

2. Kreisklasse, Staffel 2


Lauke vs. Vorgänger Christoph - „Gefühlt ist es Schalke gegen Dortmund“

SGHE will nach Groß auch Klein Berkel ärgern / Inter-Sprecher Bertram: „Wir dürfen jetzt erst recht nicht nachlassen und uns keine Ausrutscher erlauben“
Michael Lauke VfB Hemeringen II Kopfbild
Hemeringens Trainer Michael Lauke trifft mit seiner Elf auf Preussen Hameln II.

VfB Hemeringen II – FC Preussen Hameln II (Sonntag, 11 Uhr).

„Am Sonntag steigt für viele Hemeringer ein besonderes Derby“, weiß VfB-Coach Michael Lauke, der mitunter  auf seinen Vorgänger trifft. „Gefühlt ist es Schalke gegen Dortmund. Jan Christoph als Hemeringer sowie einige ehemalige Spieler des VfB, wie Martin Svehla, Hassan Hamadi, Christian Klink und Alexander Gad, sind zu Gast. Die besondere Situation der Tabelle drückt auch aus, das wir mit einem Sieg an den Preussen vorbeiziehen können. Nach der Sensation gegen Hagen, sollen die drei Punkte in Hemeringen bleibe.“ Allerdings gilt der alte Spruch „Never change a winning Team" nicht für Hemeringen. Fabian Prandzioch wird aufgrund eines Innenbandrisses im Knie fehlen, hinter den Einsätzen von Mirco Siekmann und Gavin Beal stehen noch Fragezeichen. „Wenn wir es schaffen, wieder so locker und frei im Kopf zu sein und das Team die Leistung vom Hagen-Coup wieder abruft, kann es klappen. Wir wollen gewinnen, soviel steht fest", unterstreicht Lauke. Hamelns Trainer Jan Christoph rechnet ebenfalls mit einer lebhaften Begegnung. „In Hemeringen erwartet uns ein intensives Spiel von der ersten bis zur letzten Minute. Hemeringen dürfte nach den Siegen gegen TC Hameln und Hagen Aufwind haben. Wir müssen uns auf einen starken Gegner einstellen, der mit allen Mitteln versucht, den Sieg in Hemeringen zu halten. Wir allerdings reisen mit den gleichen Attributen an und wollen unbedingt den Dreier einfahren. Nach dem Spiel gegen TC Hameln, habe ich eine Menge Erkenntnisse erlangt und dort im Training den Hebel angesetzt. Die Jungs haben erkannt, was getan werden muss und super mitgezogen. In unserer jungen Mannschaft steckt eine Menge Qualität. Wenn wir die abrufen und jeder für jeden da ist auf dem Feld, dann sind wir schwer zu schlagen. Und das wollen wir am Sonntag unter Beweis stellen. Meine Spieler sind heiß und wollen zeigen, dass die Niederlage gegen TC Hameln ein Ausrutscher war.“

TC Hameln – SW Löwensen (Sonntag, 15 Uhr).

Am Sonntag empfängt TC Hameln die Schwarz-Weißen aus Löwensen. „Das wird sicherlich ein schweres Spiel. Löwensen ist schwer einzuschätzen. Am letzten Wochenende haben sie beim Tabellenzweiten aus Klein Berkel mit 6:2 gewonnen. Da scheint sich in der Winterpause sicherlich einiges getan zu haben“, vermutet TC-Sprecher Tim Hartung. „Wir werden Löwensen deshalb auf keinen Fall unterschätzen, auch wenn sie zur Zeit noch Vorletzter sind. Deshalb müssen wir von Beginn an konzentriert ins Spiel gehen und den Ball gut laufen lassen. Zusätzlich muss beim gesamten Team von der ersten Minute an der volle Einsatz da sein und jeder muss für den anderen kämpfen. Sonst werden wir Probleme bekommen. Unser Ziel ist, dass die drei Punkte in Hameln bleiben und wir danach das gute Wetter bei dem einen oder anderen Kaltgetränk genießen können. Personell steht uns aktuell fast die komplette Mannschaft zur Verfügung. Ich hoffe, das ändert sich bis Sonntag nicht mehr.“ Löwensens Trainer Olaf Dröge hat dagegen noch einige offene Fragezeichen zu beantworten. „Der Kader stellt sich erst am Freitag zusammen. Wir rechnen mit einem Gegner auf Augenhöhe und wollen das Beste aus unserer personellen Situation machen.“

TSV Groß Berkel – SC Inter Holzhausen (Sonntag, 15 Uhr).

Am Sonntag kommt der ungeschlagene Tabellenführer nach Groß Berkel. „Und der zukünftige Meister“, ist sich Groß Berkels Spartenleiter Alexander Zenker sicher. „Damit ist die Favoritenrolle ganz klar geklärt, zumal seit letztem Sonntag die Verletzenliste länger wurde. Klarheit über die Einsätze einzelner Spieler bekommen wir beim heutigen Abschlusstraining. Dass wir aktuell wirklich kleinere Brötchen backen sollten, hat die deutliche Niederlage gegen die SGHE gezeigt. Allerdings sind wir weit davon entfernt, jetzt schon die Flinte ins Korn zu werfen. Inter ist bärenstark, doch ist kein Bär unverwundbar – das hat man beim Hinspiel gesehen. Wenn wir uns als Einheit präsentieren und bereit sind, mehr zu leisten als der Gegner, werden wir das Spiel lange offen halten.“ Holzhausens Sprecher Stefan Bertram bremst die Euphorie beim Spitzenreiter. „Alle reden immer davon, dass wir schon Meister sind. Das stimmt nicht. Wir dürfen jetzt erst recht nicht nachlassen und uns keine Ausrutscher erlauben. Bei einer Niederlage ist Hagen auf vier Punkte dran. Dann kann sich so ein Negativ-Trend schnell verselbstständigen. Groß Berkel ist ein gefährlicher Gegner, wenn sie alle Mann an Bord haben.“ 

SG Hastenbeck/Emmerthal – TSV Klein Berkel II (Sonntag, 15 Uhr).

Nach dem deutlichen 6:2-Sieg gegen Groß Berkel will die SGHE die nächste Berkeler Mannschaft ärgern. „Wir dürfen uns aber nicht von den letzten Ergebnissen des TSV blenden lassen“, warnt Sprecher Jan-Philipp Thalmann. Mit 2:6 gegen Löwensen und 0:2 gegen Germania Hagen II unterlag die Elf von Olaf Weinert zuletzt. „Klein Berkel ist  immer noch Dritter und daher eine Topmannschaft in dieser Liga. Wenn wir den TSV ärgern wollen, müssen wir alles aufbieten. Ich bin mir sicher, dass Spielertrainer Daniel Wohlleben eine passende Taktik finden wird. Wenn die Jungs seine Ideen dann auch entsprechend umsetzen, haben wir gute Chancen auf mindestens einen Punkt“, so Thalmann.
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