13.06.2017 22:37

Bezirksliga-Relegation


VIDEO: „Der Kerl ist einfach unfassbar“ Latowski, Latowski, Latowski, Bezirksliga!

Preussen dominiert Relegation mit elf Treffern - „Latte“ erzielt sieben (!) davon / Pöhler feiert Kreispokal und Aufstieg zum Abschied als Trainer
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    Preussen Hameln ist dank eines deutlichen 5:0-Erfolgs gegen Neuhof in die Bezirksliga aufgestiegen.

    FC Preussen Hameln – SV BW Neuhof 5:0 (0:0).

    Er trifft und trifft und trifft! Sebastian Latowski hat Preussen Hameln in die Bezirksliga geballert! Erst schoss der Preussen-Torjäger Lenne mit einem Viererpack aus dem Rennen und heute mussten die Neuhofer „Kirschen“ dran glauben. Mit einem lupenreinen Hattrick legte „Latte“ die Weichen gen Aufstieg. Allerdings boten beide Mannschaften den rund 1.000 Zuschauern auf dem Hamelner Kunstrasen im ersten Durchgang schwere Kost: Viele lange Bälle prägten das Bild, Torchancen waren Mangelware. In der 5. Minute hatte Latowski bereits aus kurzer Distanz die Führung auf dem Kopf, verfehlte das Ziel jedoch. Auf der anderen Seite feuerte Sebastian Gömann in der 37. Minute einen „Strahl“ in Richtung Hameln-Keeper Frederik Quindt ab, der den Schuss stark parierte. Dementsprechend wurden torlos die Seiten gewechselt – und die Preussen waren zu diesem Zeitpunkt richtig unzufrieden.

    60 Sekunden nach Wiederanpfiff beginnt die Toreparty

    „Wir haben in der Kabine ganz klar angesprochen, dass es so nicht weitergehen kann. Wir wollten sie in der zweiten Halbzeit richtig hinten rein pressen und so schnell wie möglich in Führung gehen“, meinte der Mann des Tages, Sebastian Latowski. Der Plan der Preussen ging auf – und wie: Nur 60 Sekunden nach Wiederanpfiff tankte sich Latowski durch die Neuhofer Defensive, scheiterte zunächst an Keeper Benkt-Matty Galbarz, bekam die Kugel wieder und schob zur umjubelten Führung ein. Aus Sicht von 07-Coach Marcel Pöhler war es die entscheidende Szene des Spiels: „Neuhof musste jetzt schon zwei Tore machen und die Defensive damit vernachlässigen. Das hat uns in die Karten gespielt.“ Die Hausherren gewannen nun an Übergewicht. Die „Kirschen“ hatten zunehmend Probleme, dem Pressing der Preussen standzuhalten. In der 61. Minute erhöhte Latowski nach Vorlage von Mercia auf 2:0. Von da an hatte Hameln leichtes Spiel. Latowski krönte seine im zweiten Durchgang schlicht überragende Leistung mit einem Hattrick und Flamur Dragusha sowie David Engelbrecht schraubten das längst entschiedene Ergebnis zum 5:0-Endstand in die Höhe – Preussen dominierte die diesjährige Relegation mit elf Toren in zwei Spielen.

    „Besser geht’s nicht mehr“

    Der ehemalige polnische Jugendnationalmannschafts- und Regionalliga-Angreifer Latowski überragte dabei alle anderen mit alleine sieben (!) vollendeten Treffern. „Der Kerl ist einfach unfassbar“, geriet Pöhler, der zu seinem Abschied als Trainer neben dem Kreispokal nun also auch den Aufstieg in der Tasche hat, ins Schwärmen. „Besser geht’s nicht mehr. Jetzt feiern wir!“ Matchwinner Latowski abschließend: „Wir hatten unsere Startschwierigkeiten und haben danach eine unglaubliche Rückrunde gespielt. Die Mannschaft hat Großes geleistet.“ Als der Abpfiff ertönte, feierten anschließend nicht nur die 07er. Auch die Sportfreunde Osterwald und die Aerzener Bezirksliga-Reserve jubelten um die Wette – durch Preussens Aufstieg fliegen die Ostkreisler als Aufstieger in die 1. Kreisklasse nach Mallorca und Aerzen II ist in der kommenden Saison Kreisligist.
    FC Preussen Hameln: Quindt, Meyer, Schneider, Ünsal, Dragusha (70. Engelbrecht), Remmert (50. Lüdtke), Magerkurth, Latowski (75. Akkuc), Mercia, Starostin, Kabak – Tischer, Hackbusch, Starostin, Lüdtke, Schmidt, Engelbrecht, Akkuc.
    SV BW Neuhof: Galbarz, Bürger, Gentemann, Utke, Kummerfeldt, Zollner, (60. Werner), Adler, Dressler, Gömann, Heine, Drewicz (48. Adler) – Rachner, Adler, Pantaleo, Schwendy, Radke, Werner, Schatz.
    Tore: 1:0 Sebastian Latowski (46.), 2:0 Latowski (61.), 3:0 Latowski (69.), 4:0 Flamur Dragusha (75.), 5:0 David Engelbrecht (82.).
    Zuschauer: rund 1.000.
    Schiedsrichter:  Volker Mende.
    Assistenten: Florian Funke, Lennart Kernchen.
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