10.09.2017 19:24

1. Kreisklasse


„Wenn du 1:11 auf die Fresse kriegst, dann fällt dir nichts mehr ein“

Hajen behält weiße Weste / Wagner, Nowag und Co. verpassen Hamelspringe eine Lehrstunde
    Florian Schwitzky TSV Hamelspringe Fussball Kreisklasse Hameln Pyrmont AWesA
    Hamelspringes Sprecher, Florian Schwitzky, fand nach Abfpiff deutliche Worte.
    Von Laurenz Köhler

    TSV Hamelspringe - SG Flegessen  1:11 (0:6).

    Auf die Frage, was er denn zum Spiel zu sagen hätte, fing TSV-Sprecher Florian Schwitzky zunächst an zu lachen, fand dann jedoch deutliche Worte: „Wenn du 1:11 auf die Fresse kriegst, dann fällt dir nichts mehr ein. Heute hat alles gefehlt. Kein Kampf. Keine Laufbereitschaft. Nichts. Das war einfach nur grottenschlecht.“ Bei SG-Trainer Dirk Heyder sah die Welt natürlich ganz anders aus: „Wir haben heute stark kombiniert und jeweils die ersten 25. Minuten der jeweiligen Halbzeit dominiert. Danach schlichen sich immer mal wieder ein paar Flüchtigkeitsfehler ein, was aber nicht weiter schlimm ist.“ Bereits nach zehn gespielten Minuten war die Messe gelesen, als die Gäste mit 0:3 führten. Zum Pausentee stand es bereits 0:6 aus Sicht der Hausherren. In der zweiten Halbzeit lautete das Motto für die Gastgeber: „Schadensbegrenzung“. Doch das klappte nicht so wirklich, sodass Wagner, Nowag und Co. weiterhin auf das Hamelspringer Tor stürmten und der Heimmannschaft somit immer mehr die Luft zum Atmen nahmen. Kleiner Wehrmutstropfen: Maik Vogt traf in der 62. Spielminute zum zwischenzeitlichen 1:8. „Ich denke, mal das Ergebnis spricht Bände und belegt, dass wir heute in allen Bereichen überlegen waren“, so ein zufriedener Heyder.
    Tore: 0:1 Lukas Nowag (7.), 0:2 Yannick Wagner (8.), 0:3 Christian Herr (9./Strafstoß), 0:4 Christian Kracht (12.), 0:5 Nowag (17.), 0:6 Dominik Fecho (45.), 0:7 Wagner (46.), 0:8 Eigentor Florian Schwitzky (53.), 1:8 Maik Vogt (62.), 1:9 Jannik Kuhn (69.), 1:10 Nowag (78.), 1:11 Wagner (90.).

    TuS Rohden - TSV Germania Reher 3:1 (3:0).

    Der TuS Rohden empfing im heutigen Heimspiel Germania Reher. Die Favoritenrolle in dem Spiel hatten zwar die Hausherren, doch die von Tobias Rügge gecoachten Gäste erwischten den „besseren Start“, so Rohdens Sprecher Jörg Pydde. Nach zehn Zeigerumdrehungen schockte Jan Erik Tillner das Auswärtsteam jedoch nach einer vorausgegangen Standardsituation. „Nach dem 1:0 ist bei uns der Knoten geplatzt. Wir haben 20 Minuten lang guten Fußball gespielt und uns haufenweise Chancen erarbeitet“, gab Pydde zu Protokoll. Die Chancen münzten Gebraiel Berjami und Raphael Pasternak in Tore um, sodass Rohden mit einem komfortablen Vorsprung in die Kabine ging. Nach dem Wiederanpfiff schalteten die Hausherren einen Gang zurück und verwalteten das Ergebnis. Jedoch konnte Reher aus der Passivität der Gastgeber kein Kapital schlagen, sodass der Treffer von Udo Beyer, zwei Minuten vor Spielende, zu spät kam und nur noch Ergebniskosmethik war. Nach dem Schlusspfiff fand Pydde vor allem für den Gegner lobende Worte: „Ich muss Reher an dieser Stelle mal ein ganz großes Kompliment machen. Die haben nie aufgegeben und haben bis zum Schluss gekämpft.“ Ein Sonderlob seitens Pydde verdienten sich die beiden Torhüter sowie Rohdens Deniz Özen, der alle drei Tore vorbereitete.
    Tore: 1:0 Jan Erik Tillner (10.), 2:0 Gebraiel Berjami (15.), 3:0 Raphael Pasternak (24.), 3:1 Udo Beyer (88.).
     

    SV Hajen - SSV Königsförde 2:0 (0:0).

    „Wenn wir zur Halbzeit mit 1:2 hintenliegen, dürfen wir uns definitiv nicht beschweren“, fand Hajen Sprecher Marc Knoesel nach dem Spiel mahnende Worte. Denn die Gäste aus Königsförde verbuchten direkt zu Beginn der Partie gute Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. In der achten Spielminute unterlief Hajen-Keeper Sebastian Wilke ein Fehler im Spielaufbau, „Köfö“ eroberte den Ball, doch Max Dobisha scheiterte aus fünf Metern am leeren Tor. „Dann haben wir im eigenen Strafraum eine Billiardsituation, kriegen den Ball wieder nicht richtig rausgeschossen, doch Königsförde hatte heute ein bisschen Pech“, so Knoesel. In der 20. Spielminute bekamen die Hausherren dann einen Handelfmeter zugesprochen, doch auch Marcel Lutter zeigte Nerven und ließ die „Riesenchance“ zur Führung ungenutzt. Nach dem Pausentee hatten die Hajener, laut Knoesel,  „das Geschehen im Griff“, sodass die Führung nicht lang auf sich warten ließ. Nach einer Ecke war es Tim Schrader, der den Ball im Netz zappeln ließ. „Nach dem 1:0 kam von Königsförde nicht mehr so viel, wie wir erwartet hätten“, berichtete der SV-Sprecher. Folgerichtig erhöhten die Hausherren, erneut in Person von Tim Schrader, auf 2:0. Gleichzeitig war es der Endstand. „Der Sieg heute ist verdient, aber definitiv nicht spektakulär. Unsere Abwehr hat heute einen guten Job gemacht, obwohl Felix Müller uns in der ersten Hälfte einige Sorgen gemacht hat“, zog Knoesel sein Fazit.
    Tore: 1:0 Tim Schrader (48.) 2:0 Schrader (68.).
     

    SC RW Thal - SF Osterwald 0:7 (0:1).

    Auch in Thal fiel das Ergebnis ähnlich deutlich aus. Die Gäste aus Osterwald fertigten die Hausherren mit 0:7 ab. Dabei war zu Beginn der zweiten Halbzeit noch alles offen, als die Gastgeber nur mit 0:1 zurücklagen. „In der ersten Hälfte waren wir noch etwas zurückhaltend, doch in der zweiten Hälfte waren wir drückend überlegen und haben den Thalern keinen Raum gelassen“, gab Osterwald-Trainer Werner Schwekendiek zu Protokoll. In der 64. Spielminute war die Partie jedoch vorentschieden, als Marcel Tost auf 3:0 erhöhte. „Das Spiel hätte definitiv höher ausgehen können, vor allem weil Thal das Spielen komplett eingestellt hat“, so Schwekendiek. Sven Neujahr, Niklas Quante, erneut Tost und Kevin Dolle schraubten das Ergebnis in den Schlussminuten auf 7:0 hoch. Ein Sonderlob auf Seiten der Gäste verdiente sich Olaf Schütte.
    Tore: 0:1 Javen Hafer (10.), 0:2 Alex Kaller (53.), 0:3 Marcel Tost (64.), 0:4 Sven Neujahr (65.), 0:5 Niklas Quante (67.), 0:6 Tost (76.), 0:7 Kevin Dolle (77.).
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