14.05.2017 18:51

Bezirksliga


Tündern in Ekstase: Die Meisterschaft ist perfekt!

Nach Niederlage in letzter Minute: Halvestorf punktgleich mit Relegationsplatz! / Schützenhilfe von Aerzen und Lachem bleibt aus – Bisperode offiziell abgestiegen!
    AWesA HSC BW Tuendern Meister Bezirksliga 2016-17 Aufstieg Landesliga
    Der HSC BW Tündern ist vorzeitiger Bezirksliga-Meister.

    FC Ambergau-Volkersheim – HSC BW Tündern 3:4 (2:4).

    Einfach war Tünderns Sprecher Karsten Leonhart heute nicht zu erreichen. Kein Wunder: Tündern hat die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Landesliga rechnerisch perfekt gemacht! Erst nach drei Sektduschen und großem Jubel war „Leo“ an die „Strippe“ zu bekommen: „Uns wurde heute alles abverlangt. Umso schöner, dass es nun mit der Meisterschaft geklappt hat.“ Gegen starke Hausherren erwischten die Blau-Weißen dank des 1:0-Treffers von Niklas Beckmann in der zweiten Minute einen Start nach Maß. Doch im Anschluss zeigte Ambergau, dass Tünderns weg zum Titel ein steiniger werden würde: Christian Liesler und Kevin Köhler drehten das Spiel innerhalb von sieben Minuten zugunsten der Gastgeber. „Man hat aber immer gemerkt, dass die Mannschaft unbedingt Meister werden wollte. Alle waren sehr fokussiert“, lobte Leonhart. Jetzt drehte der Ligaprimus auf: Sebastian Zschoch erzielte den Ausgleich, Ugur Aydin die erneute Führung und erneut Zschoch sorgte für die Doppelführung zum Kabinengang. Wie wichtig der Doppelpack von Zschoch werden sollte, zeigte sich kurz nach  dem Seitenwechsel, als der FC in Person von Lennart Guder das 3:4 erzielte. „Es wurde nochmal richtig spannend. Kompliment an Ambergau. Die haben uns das Leben richtig schwer gemacht. Aber unsere Jungs haben mit aller Macht das Ergebnis über die Zeit gerettet und dann kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Wir wollten vor dem Spiel gegen Harsum Meister werden und das haben wir zum Glück geschafft“, war die Freute bei Leonhart riesig. Ein Sonderlob verdiente sich Doppeltorschütze Zschoch. „Er war nicht nur ein wichtiger Bestandteil des heutigen Sieges, sondern hat uns in der Rückrunde sehr geholfen durch die Ausfälle von Lukas Kramer und Robin Tegtmeyer. Er hat sich sehr gut bei uns eingelebt. Jetzt freuen wir uns auf die Landesliga und haben dort hoffentlich viel Spaß!“
    HSC BW Tündern: Kowalski, Kießig, Hau, Hackl, Forche, Aydin (86 Neckritz), Piontek, Zschoch, Beckmann, Gurgel, Tim Niclas Schumachers.
    Tore: 0:1 Niklas Beckmann (2.), 1:1 Christian Liesler (12.), 1:2 Kevin Köhler (19.), 2:2 Sebastian Zschoch (26.), 2:3 Ugur Aydin (38.), 2:4 Zschoch (44.), 3:4 Lennart Guder (52.).

    SSG Halvestorf – SV Einum 1:2 (0:1).

    Ganz bittere Niederlage für Halvestorf – und das hat Konsequenzen. Weil Neuhof heute überraschend gegen Lachem gewonnen hat, ist Halvestorf nun punktgleich mit dem Relegationsplatz. „Dabei haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat sich viele Chancen erarbeitet. Allerdings sind wir am Pfosten, dem gegnerischen Torwart und an uns selbst gescheitert“, bedauerte SSG-Sprecher Burkhard Büchler.  Julian Maass (1.), Marcello Blümel (10.), Jannik Schmidt (14.), René Hau (20.), David Komainda 827.) und Matthias Günzel (40.) hatten jeweils gute Möglichkeiten, für die Führung der Hausherren zu sorgen – allerdings blieb ein Erfolgserlebnis aus. Einum zeigte sich auf der anderen Seiten wesentlich effektiver. Kurz vor dem Seitenwechsel foulte Marcello Blümel einen Gegner im Strafraum, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Frederic Bokelmann erzielte die bis dato glückliche Führung der Gäste im Nachschuss. Nur 180 Sekunde nach dem Seitenwechsel kamen die Piepenbusch-Kicker zurück. Matthias Günzel versenkte einen Freistoß aus 25  Metern zum Ausgleich im Netz. Im Anschluss hatten die Gastgeber weitere gute Möglichkeiten: Julian Maass' Treffer wurde wegen Abseits zurückgepfiffen, Kai Brixius und Jannik Schmidt trafen das Aluminium. Auch ein Platzverweis für Einum (54.) spielte den Halvestorfern in die Karten. Doch zum Punktgewinn sollte es trotzdem nicht reichen. In der Schlussminute erzielte Lars-Michel Riebesell den „Lucky Punch“. „Wir müssen uns jetzt aufrichten und gegen Alfeld um den Klassenerhalt kämpfen. Was anderes bleibt uns nicht übrig“, resümierte Büchler.
    SSG Halvestorf: Moniac, Alles, Schmidt (80. Bolinski), Möller, Blümel (74. Cramp), Julian Maass, Bierwirth, Brixius, Hau, Komainda, Günzel.
    Tore: 0:1 Frederic Bokelmann (44./Strafstoß), 1:1 Matthias Günzel (48.), 1:2 Lars-Michel Riebesell (90.)
    Besonderes: Gelb-Rote Karte für Einums Kevin Fricke (54.).

    MTSV Aerzen – FC Algermissen 2:2 (1:0).

    Vor heimischem Publikum mussten sich die Aerzener gegen Algermissen mit einem Remis zufrieden geben. Durch das Unentschieden sicherten sich die Gäste einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. „Unterm Strich war es ein leistungsgerechtes Unentschieden. Am Ende müssen wir noch froh sein, dass wir den einen Punkt geholt haben“, resümierte Aerzens Sprecher Karsten Hoppe. Im ersten Durchgang war der FCA das aktivere Team und hatte zwei gute Möglichkeiten. Gerrit Algermissen verpasste aus kurzer Distanz und ein FC-Akteur traf nur die Latte. Dagegen gingen die Aerzener mit der ersten echten Chance durch Jovien Meyer in Führung. „Die Halbzeitführung war schon glücklich“, gab Hoppe zu Protokoll. Zehn Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da sorgte Algermissens Torben Niemann mit einem verwandelten Strafstoß für den Gleichstand, ehe 240 Sekunden später Eduard Mittelstedt einen Handelfmeter zur erneuten MTSV-Führung verwerte. Doch zum Heimsieg sollte es nicht reichen. Tim Fricke sorgte in der 77. Minute für den 2:2-Endstand. Kurze Zeit später ließ Aerzens Florian Specht eine gute Möglichkeit noch ungenutzt. „Mir hat heute der letzte Wille etwas gefehlt“, so Hoppe abschließend.
    MTSV Aerzen: Grincenko, di Sapia, Florian Specht, Mittelstedt, Pieper (48. Sebastian Specht), Spatz, Jankowski, Göldner (65. Ringleff), Nehrig, Selensky, Meyer.
    Tore: 1:0 Jovien Meyer (45.), 1:1 Torben Niemann (55./Strafstoß), 2:1 Eduard Mittelstedt (59./Handelfmeter), 2:2 Tim Fricke (77.).

    SV BW Neuhof – SV Lachem 3:1 (1:0).

    Der SV Lachem hat der SSG Halvestorf keine Schützenhilfe geleistet. Beim abstiegsgefährdeten Team in Neuhof kassierte die Önelcin-Elf eine 1:3-Niederlage. Durch den Heimdreier sind die „Kirschen“ jetzt punktemäßig mit den Halvestorfern gleichgezogen. Zudem steht der TSV Bisperode damit endgültig als Bezirksliga-Absteiger fest. „Wir hatten uns hier eigentlich heute mehr vorgenommen. Neuhof hat allerdings richtig gut gefightet und absolut verdient gewonnen“, zeigte sich Lachems Sprecher Jürgen Ahrens als fairer Verlierer. Die Gastgeber fanden gut in die Partie und wurden bereits nach 22 Minuten für die Bemühungen belohnt. Mateusz Zoller schoss Neuhof in Front. „Nach dem 0:1 haben wir etwas das Kommando übernommen. Nur leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, bemängelte Ahrens. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde Lachems Mehmet Terzioglu im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Adem Avci souverän. Die Antwort der Neuhofer ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur 300 Sekunden später schloss Philip Utke einen Konter erfolgreich ab. „Danach haben wir etwas die Köpfe hängengelassen“, schilderte Ahrens. Und spätestens nach dem 3:1 durch Andre Heine war die Auswärtsniederlage perfekt.
    SV Lachem: Wesner, Öner, Anklam (46. Schrader), Lehnhoff, Aslan, Musliji, Glaubitz, Avci, Elias, Gutaj, Terzioglu (68. Mustafa).
    Tore: 1:0 Mateusz Zollner (22.), 1:1 Adem Avci (47./Strafstoß), 2:1 Philip Utke (52.), 3:1 Andre Heine (76.).

    Germania Hagen – SV Alfeld 4:1 (0:1).

    Die Germanen haben den Klassenerhalt so gut wie perfekt gemacht. Zwei Spieltage vor Schluss hat die Zahirovic-Elf sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. „Das war ein gutes Bezirksliga-Spiel“, berichtete Hagens Trainer Eldar Zahirovic nach dem 4:1-Heimsieg. Allerdings mussten die Gastgeber für den Dreier hart arbeiten. In der ersten Halbzeit ließen Cristiano dos Santos und Abbas Issa gute Chancen ungenutzt. Auf der anderen Seite war Alfeld eiskalt. In der 24. Minute schoss Julius Bütehorn die SVA in Front. „Eigentlich hätte es zur Pause schon 3:1 für uns stehen können. In der Halbzeitpause musste ich dann erstmals etwas lauter werden. Im zweiten Durchgang haben wir dann viel besser gespielt“, freute sich Zahirovic. Der eingewechselte Kiala Mbauzulu traf nach 50 Minuten zum Ausgleich. Danach wurden zunächst weitere gute Chancen nicht in Tore umgemünzt. Erst eine Viertelstunde vor Schluss war Yousof Issa zur Stelle und schoss die Germanen auf die Siegerstraße. Kurze Zeit später sorgten Mbauzulu und Steve Diener für die Entscheidung. „Das war wieder eine super Mannschaftsleistung. Wir haben mit unserer erfahrenen Defensivreihe kaum etwas anbrennen lassen. Das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können“, so Zahirovic, der Moritz Schur ein Sonderlob aussprach.
    Germania Hagen: Diel, Heetel, Trompa, Diener, Konstantinidis, Lippert (27. Schur), Türkoglo, Yousof Issa, Marter, dos Santos, Abbas Issa (46. Mbauzulu).
    Tore: 0:1 Julius Bütehorn (24.), 1:1 Kiala Mbauzulu (50.), 2:1 Yousof Issa (75.), 3:1 Mbauzulu (82.), 4:1 Steve Diener (85.).
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