11.01.2018 14:12

Oberliga


Jahresauftakt der Basketballer: Lassel mahnt zur Ruhe

VfL hofft, Sieg gegen Weende Göttingen zu wiederholen / Thomas Behn hilft aus

Thomas Behn hilft beim VfL in schwierigen Zeiten aus.

VfL Hameln – SC Weende Göttingen (Samstag, 19 Uhr).

Am Samstag, 13. Januar 2018, empfängt der VfL Hameln in der Sporthalle Einsiedlerbach den SC Weende Göttingen. In der letzten Saison spielten beide Teams noch in der 2. Regionalliga, stiegen am Ende der Saison jedoch ab. Das Hinspiel in der Oberliga hat der VfL Hameln in Göttingen noch mit 70:57 für sich entschieden. Damals sah die Lage beim VfL noch gut aus. Mit einem Auswärtssieg aus Göttingen heimzukehren war vielversprechend. Das sollte jedoch bis jetzt der einzige VfL Sieg in dieser Saison gewesen sein. Auch Weende war lange Zeit mit Hameln und Stöckheim am Ende der Tabelle platziert und musste um den Klassenerhalt bangen. Inzwischen, nach Siegen gegen Stöckheim (zweimal), den Korbjägern aus Hannover und TSV Neustadt, belegt Weende mit acht Punkten einen recht sicheren siebten Tabellenplatz. So werden sie sicher unbeschwert die Reise nach Hameln antreten, um mit einem Sieg den Sack zuzumachen und sich sämtlichen Sorgen um den Klassenerhalt zu entledigen. Für den VfL ist die Situation umso kritischer. Die Mannschaft von Trainer Dzenan Softic ist zum Siegen verdammt. Die Lage ist nun sehr kritisch, aber die Hamelner wollen so schnell die Flinte nicht ins Korn werfen.

Behn hilft aus

„Die Mannschaft wird kämpfen und alles erdenklich Mögliche tun, um diese Aufgaben erfolgreich zu absolvieren“, unterstreicht VfL-Abteilungsleiter Heinrich Lasse. Der Kader ist wie bekannt geschrumpft, mit Dominic Rudge ist nicht nur der Topscorer sondern auch der Mannschaftskapitän vom Bord gegangen. Die Lage verschlimmert sich noch zusätzlich, da auch der dienstälteste Spieler Boris Bonhagen demnächst vielleicht auch nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Sein Dienstplan und seine schmerzenden Gelenke sind die Ursache. Auch Kristopher Sochor wird am Wochenende nicht spielen können, er hat sich bei der Arbeit eine Verletzung an der Hand zugezogen, die noch nicht verheilt ist. Die VfLer freuen sich daher, dass Thomas Behn seine Hilfe angeboten hat. „Thomas will versuchen, für die kommenden zwei wichtigen Heimspiele zu trainieren und will in beiden Spielen mitspielen“, so Lassel.

Neuzugang für den VfL

Zusätzlich vermelden die Hamelner noch einen Neuzugang. Mit Sadrick Gomez Stevens wird am Samstag ein neuer Spieler im VfL-Trikot spielen. Heinrich Lassel ist froh, auch mal eine positive Nachricht zu melden. Der 23-jährige Sadrick wechselt vom Bezirksoberligisten SuS Northeim (Bezirk Braunschweig), für den er noch im Dezember gespielt hat, zum VfL Hameln.  Der 1,83 m große Seesener, der mit zwölf Jahren beim MTV Seesen mit dem Basketballspielen angefangen hat, spielte bisher auch schon für SV Union Salzgitter, MTV Goslar und bei der SG Braunschweig. Zurzeit befindet sich Sadrick in der Ausbildung an der Akademie für Steuerwesen in Bad Eilsen. „Sadrick ist schon seit August bei uns. So oft er kann, trainiert er in der Woche mit unserer Mannschaft. Bis jetzt fuhr er am Wochenende heim, um für den SuS zu spielen. Gefragt hatte ich ihn schon öfter, ob er nicht wechseln will. Nun ist ihm die Fahrerei nach Northeim doch zu stressig geworden und will den Rest der Saison für uns spielen. Wir kennen ihn und wissen, dass er gut zu uns passt. Sadrick ist ein variabler Spieler, er kann als Aufbauspieler oder auch als Flügelspieler eingesetzt werden. Ich freue mich sehr, dass er sich so entschieden hat und heiße ihn herzlich willkommen“, erklärt Lassel. Trotz allen Umständen mahnt Lassel zur Ruhe: „Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen und verkrampfen. Dann haben wir eine Chance, gegen Weende noch einmal zu gewinnen.“
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