13.11.2017 11:01

Oberliga


Drittes Heimspiel, dritte Niederlage

VfL verliert gegen Wolfenbüttel in der Schlussphase / Lassel: „Gegen eine junge und noch sehr unerfahrene Mannschaft verloren“

Boris Bonhagen drehte in der Schlussphase auf – konnte die Niederlage aber auch nicht mehr verhindern.

VfL Hameln vs. MTV/BG Wolfenbüttel 64:73 (40:36).

1.Viertel: 20:18, 2.Viertel: 20:18, 3.Viertel: 12:14, 4.Viertel: 12:23.
Auch das dritte Heimspiel der ersten Herren ging im Einsiedlerbach verloren. Das Team von Dzenan Softic verlor unnötig gegen den Tabellendritten MTV/BG Wolfenbüttel mit 64:73 (40:36). Es war ein intensives Spiel, das von den jungen Wolfenbüttelern aggressiv geführt wurde. Darauf musste sich das VfL Team erst einstellen. Das gelang dann auch allmählich. Die VfLer übernahmen in der 5. Minute mit 10:8 erstmals die Führung, die sie in der 7. Minute auf 15:9 ausbauten. Nur für kurze Zeit; denn der MTV ging in der 9. Spielminute wieder mit 16:15 in Führung. Der kämpfende VfL gewann das erste Viertel mit 20:18. Im zweiten Viertel sah es zunächst sehr gut für das Team von Dzenan Softic aus. Ganz schnell baute der VfL die Führung (in nur zwei Minuten) bis zur 13. Minute auf 27:18 aus. Man hatte alles unter Kontrolle, so dachten es wohl alle in der Halle. Die Wolfenbüttler, die ihr aggressives Spiel unbeirrt fortführten, konnten ihrerseits innerhalb von zwei Minuten den Rückstand aufholen und mit 32:30 in Führung gehen. Auch das haben die VfLer wieder verkraftet. Sie kämpften weiter und gingen zur Pause mit einer 40:36 Führung in die Kabine. Nach der Pause setzte sich der MTV ab und führte in der 7. Minute des dritten Viertels mit 50:44. In dieser Zeit erzielte der VfL nur vier Punkte.

In der Schlussphase verloren

Die Mannschaft um Kapitän Dominic Rudge hat es jedoch erneut geschafft, den Rückstand aufzuholen und ging mit einer 52:50 Führung ins vierte Viertel. Diese Führung hat dem VfL immer noch nicht die nötige Sicherheit gegeben, in eigener Halle das Spiel kontrolliert zu gestalten. Mit einem unerklärlich schwachen Start mit vielen Ballverlusten, Einzelaktionen und unkonzentrierten Würfen gingen die Hamelner ins vierte Viertel. Das Ergebnis war ein 55:67 Rückstand in der 37. Minute. Damit war das Spiel gelaufen, da konnten die neun Punkte von Boris Bonhagen in den letzten drei Minuten auch nichts mehr ändern. „Schade, wir haben heute gegen eine junge und noch sehr unerfahrene Mannschaft verloren, die jedoch unbedingt gewinnen wollte. Es lag nicht daran, dass Thomas Behn aus beruflichen Gründen absagen musste und Zans Grobinsch mit körperlichen Problemen nicht eingesetzt werden konnte. Es lag auch nicht alleine an den Schiedsrichten, die manche unerklärlichen Entscheidungen trafen. Das Spiel hätte man auch so gewinnen müssen. Es lag einfach daran, dass das VfL-Team seine Stärken wieder nicht bis zum Schluss ausgespielt hat“, so Teammanager Heinrich Lassel.
VfL Hameln: Boris Bonhagen (22 Punkte/5 Dreier), Dominic Rudge (19/1), Jan Feuersenger (7/2), Lars Feuersenger (6), Nils Schneider (5), Jonas Wagner (3/1), Nils Kollmeyer (2), Kristopher Sochor und Stanislaus Ruppel.
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