23.10.2017 09:14

Oberliga


Derby-Niederlage: VfL unterliegt breit besetzten Hannoveranern

„Unsere Nachwuchsspieler auf der Bank sind noch nicht soweit“ / VfL hat beste Phase im dritten Viertel

    VfL-Trainer Dzenan Softic sah bis Mitte des letzten Viertels eine gute Leistung seiner Mannschaft.

    VfL Hameln  vs. CVJM Hannover 75:85 (33:37).

    1.Viertel: 19:15, 2.Viertel: 14:22, 3.Viertel: 27:18, 4.Viertel: 15:30.
    Für die Mannschaft von Trainer Dzenan Softic gibt es auch nach dem zweiten Heimspiel der Saison keinen Grund zum Feiern. Die erste Herren des VfL verlor das Derby gegen den CVJM Hannover mit 75:85 und muss weiterhin auf den ersten Sieg in der sonst so gefürchteten „Halle Einsiedlerbach“ warten. Die rund 150 Zuschauer erleben zunächst ein sehr ausgeglichenes und packendes Spiel, in dem beide Mannschaften auf Augenhöhe spielten. Der VfL ging in der 5. Minute durch einen Dreier von Kapitän Dominic Rudge mit 8:3 in Führung. Im ganzen ersten Viertel sah es gut für den VfL aus. Thomas Behn beherrschte die Bretter und steuerte sieben Punkte zum Gewinn des 1. Viertels (19:15) bei. Auch Dominik Rudge (sieben Punkte) und Zans Grobinsch (fünf Punkte) präsentierten sich in in guter Verfassung. Es gab also Grund zum Optimismus an diesem Abend. Auch im zweiten Viertel lief es bis zur 5. Minute, als der VfL mit 26:20 die sogar die Führung leicht ausbaute. Die Landeshauptstädten erwiesen sich jedoch als sehr gute Distanzschützen und punkteten mit vier Dreiern in diesem Viertel und gingen somit mit einer 37:33-Führung in die Pause. Die Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit ein gutes Derby. Die kämpferische Leistung beider Mannschaften war sehr stark. Beide wollten unbedingt den Sieg.  Nach der Pause kam der VfL sehr entschlossen aus der Kabine und legte richtig los. Bereits in der 2. Minute des dritten Viertels erspielte sich der VfL, mit einem Dreier von Jan Feuersenger und fünf Punkten von Dominik Rudge, wieder eine 41:37-Führung.

    Beste Phase im dritten Viertel

    Es blieb jedoch weiterhin spannend, denn innerhalb von weiteren zwei Minuten eroberte sich der CVJM, mit neun Punkten in Folge, wieder die Führung zum 43:41. In der letzten Minute des dritten Viertels, beim Stande von 45:55 für den CVJM, gelang es Lars Feuersenger und Zans Grobinsch, mit je einem Dreier wieder eine Fünf-Punkte-Führung zum 60:55 für den VfL zu erzielen. Ein starkes Drittel des VfL Hameln, das mit 27:18 gewonnen wurde. Mit diesem Vorsprung ging man recht zuversichtlich ins letzte Viertel, denn die kämpferische Leistung stimmte beim VfL. Im letzten Viertel überraschten die Hannoveraner den VfL. Innerhalb von nur vier Minuten erzielten sie vier Dreier in Folge. In der 35. Minute führte Hannover mit 70:60. Diese Führung von zehn Punkten gaben sie bis zum Schluss nicht mehr auf. Beim VfL Hameln schwanden die Kräfte. Dadurch verfiel das Hamelner Spiel immer mehr in nichtsbringende Einzelaktionen.„Der CVJM-Trainer, Axel Meyer, konnte seine Spieler ein- und auswechseln, ohne einen größeren Bruch ins Spiel zu bringen. Das konnte Dzenan nicht machen, denn unsere Nachwuchsspieler auf der Bank sind noch nicht soweit, in so einem heißen Derby eingesetzt zu werden. So zahlte unsere Mannschaft Tribut für den hohen Einsatz der eingesetzten Spieler, die am Ende völlig platt waren. Dazu kommt noch der Verlust von Moritz Loth, der sehr früh im Spiel wegen seiner Achillessehnenverletzung aufgeben musste. Das tut mir für den Routinier besonders leid. Seine Erfahrung hätte in so einem wichtigen Spiel enorm viel gebracht “, so Teammanager Heinrich Lassel. Trainer Dzenan Softic: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Team und wie wir bis Mitte des letzten Viertels gespielt haben.“
    VfL Hameln: Dominic Rudge (22 Punkte/ 2 Dreier), Zans Grobinsch (17/2), Lars Feuersenger (16/2), Thomas Behn (10), Jan Feuersenger (6/2), Nils Kollmeyer (4), Moritz Loth, Kristopher Sochor, Jonas Wagner, Nils Schneider und Nick Handschuhmacher.
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