Der vor zwei Monaten getroffene Beschluss des DBB-Bundestages wurde vom DBB-Rechtsausschuss nun wieder gekippt. Es geht um § 8 Absatz 4 Spielordnung: In den Spielen der Wettbewerbe der Regionalligen sind in jeder Mannschaft maximal zwei Ausländer spielberechtigt.
Eine Regelung, die von den Vereinen, die sich – wie der VfL Hameln - auf die Jugendarbeit konzentrieren, sehr begrüßt wurde. Der Vorsitzende des TV Werne hat gegen diesen Beschluss jedoch geklagt – und sein Anliegen wurde erhört. Der Rechtausschuss hat daraufhin am 20. Juli 2010, den Beschluss des DBB-Bundestages für nichtig erklärt. „Schade für alle Vereine, die ihre Jugendarbeit vorantreiben, um eigene Nachwuchsspieler für den Herrenbereich hervorzubringen. Wir vertrauen weiterhin unseren Spielern und der Jugendarbeit in unserer Abteilung“, so VfL-Abteilungsleiter Heinrich Lassel. Hamelns Coach Nicu Lassel sieht die Entscheidung scheinbar gelassen: „Auf unser Team hatte die Änderung keine Auswirkung und nun - nach dem Kippen der Ausländerregelung - ist alles beim Alten und alle Vereine können planen wie in den vergangenen Jahren."



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